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Internationale Studierende kennenlernen: Kontakte auf dem Campus
Internationale Studierende kennenlernen: Mit Welcome Week, Buddy-Programmen, Sprachcafés, Hochschulgruppen und Campus-Events neue Kontakte knüpfen.

Ein Studium bietet eine der einfachsten Möglichkeiten, Menschen aus vielen verschiedenen Ländern kennenzulernen. Auf dem Campus treffen reguläre Studierende, internationale Vollzeitstudierende, Erasmus-Studierende, Austauschstudierende und Promovierende aufeinander.
Trotzdem entstehen internationale Kontakte nicht automatisch.
In großen Vorlesungen sitzt du vielleicht neben jemandem aus einem anderen Land, ohne jemals ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig verbringen viele internationale Studierende ihre ersten Wochen hauptsächlich mit anderen Neuankömmlingen, weil sie noch niemanden am Studienort kennen.
Am einfachsten entstehen Kontakte dort, wo Austausch ausdrücklich Teil des Formats ist:
- Welcome Week
- Buddy-Programme
- International Meet Ups
- Sprachcafés
- Hochschulgruppen
- Tandemprogramme
- Campusveranstaltungen
- Hochschulsport
Aktuelle Hochschulangebote zeigen, wie vielfältig diese Möglichkeiten sind. Die Universität Hamburg veranstaltet zum Wintersemester 2026/27 vom 28. September bis 2. Oktober 2026 eine PIASTA Welcome Week mit Informationsangeboten, Campus- und Stadtteiltouren sowie interaktiven Aktivitäten zum Kennenlernen. Die Universität Leipzig organisiert eine eigene Welcome Week für internationale Studierende und ergänzt sie durch studentische Initiativen wie WILMA und regelmäßige International Meet Ups. An der Universität zu Köln bringen verschiedene Buddy-Programme lokale und internationale Studierende zusammen.
Dieser Ratgeber zeigt dir, wo du internationale Studierende auf dem Campus kennenlernen kannst und wie aus einem ersten Gespräch regelmäßiger Kontakt entsteht.
Internationale Kontakte müssen nicht kompliziert sein
Du brauchst kein Auslandssemester, um internationale Kontakte aufzubauen.
Viele Hochschulen haben bereits auf dem eigenen Campus:
- Austauschstudierende
- internationale Degree Students
- internationale Promovierende
- Erasmus-Studierende
- Gaststudierende
Entscheidend ist, Angebote zu nutzen, bei denen unterschiedliche Gruppen bewusst zusammengebracht werden.
1. Welcome Week besuchen
Welcome Weeks sind besonders gut geeignet, weil viele Teilnehmende gleichzeitig neu sind.
Die Universität Hamburg lädt zur PIASTA Welcome Week ausdrücklich alle neuen Studierenden ein. Internationale Studierende werden bei Veranstaltungen mit begrenzten Plätzen teilweise bevorzugt berücksichtigt.
Das Programm umfasst:
- Infoveranstaltungen
- Campusführungen
- Stadtteiltouren
- Kennenlernaktivitäten
Solche Veranstaltungen sind ideal, weil niemand erwartet, dass bereits feste Freundesgruppen bestehen.
Universität Leipzig: Welcome Week 2026
Die Universität Leipzig organisiert für internationale Studierende ebenfalls eine Welcome Week.
Zum aktuellen Programm im Herbst 2026 gehören beispielsweise:
- Campusführung am 30. September
- Pub Crawl am 30. September
- weiterer Pub Crawl am 1. Oktober
- Picknick mit dem Referat für ausländische Studierende am 2. Oktober
Das zeigt:
Eine Welcome Week ist nicht nur Verwaltungsinformation.
Sie ist ausdrücklich auch eine Möglichkeit, andere Studierende kennenzulernen.
Auch lokale Studierende können teilnehmen
Nicht jedes internationale Event richtet sich ausschließlich an internationale Studierende.
Die PIASTA Welcome Week in Hamburg lädt beispielsweise grundsätzlich alle neuen Studierenden ein.
Das ist besonders sinnvoll, weil echter Austausch nur entsteht, wenn sich verschiedene Gruppen begegnen.
2. Buddy-Programme nutzen
Buddy-Programme bringen Studierende gezielt zusammen.
Typisches Modell:
- lokaler oder erfahrener Student
- internationale oder neue Studentin
Die Universität zu Köln sucht 2026 beispielsweise regelmäßig Exchange WiSo Buddies.
Studierende und Promovierende werden mit internationalen Austauschstudierenden der Partneruniversitäten zusammengebracht.
Warum Buddy-Programme besonders gut funktionieren
Du musst nicht selbst in einer großen Gruppe jemanden ansprechen.
Das Matching schafft bereits einen ersten Kontakt.
Danach könnt ihr gemeinsam:
- Kaffee trinken
- Campus erkunden
- Mensa besuchen
- Stadt zeigen
- Veranstaltungen besuchen
International Degree Buddy
Die WiSo-Fakultät der Universität zu Köln startet im Wintersemester 2026/27 zusätzlich ein International Degree Buddy Programme für internationale Master-Erstsemester.
Die Buddies helfen neuen Studierenden in den ersten Monaten bei Fragen zu:
- Studium
- Campusleben
- Alltag in Köln
Der Kontakt kann flexibel stattfinden:
- persönlich
- per Messenger
- per E-Mail
Solche Programme eignen sich auch für Studierende, die zeitlich nicht jede Woche an einer großen Veranstaltung teilnehmen können.
3. International Meet Ups besuchen
Regelmäßige Meet Ups sind besonders wertvoll, weil du dieselben Personen mehrfach sehen kannst.
Das Studentenwerk Leipzig veranstaltet 2026 monatliche International Meet Ups.
Diese offenen Treffen ermöglichen:
- Kontakte
- Erfahrungsaustausch
- Gespräche auf Deutsch und Englisch
- Austausch mit Sozialberatung
Bei einzelnen Veranstaltungen ist keine Anmeldung notwendig.
Du kannst einfach vorbeikommen.
Warum wiederkehrende Treffen besser sein können als große Partys
Ein einmaliges Event bringt viele neue Gesichter.
Ein monatliches oder wöchentliches Format schafft dagegen:
- Wiedererkennung
- längere Gespräche
- regelmäßigere Kontakte
Freundschaften entstehen meist durch Wiederholung.
4. WILMA und ähnliche Initiativen
In Leipzig gibt es die studentische Initiative WILMA – Welcoming Initiative for International Students.
WILMA organisiert unter anderem:
- Tagesausflüge
- mehrtägige Fahrten
- Sporttreffen
- Spieleabende
- weitere Veranstaltungen
Die Initiative weist ausdrücklich darauf hin, dass grundsätzlich jede Person willkommen ist und die Teilnahme nicht auf internationale Studierende beschränkt ist.
Genau solche Formate sind ideal, wenn du internationale Kontakte aufbauen möchtest.
Nicht nur zuschauen – mitorganisieren
Du kannst bei Initiativen oft auch selbst aktiv werden.
WILMA bietet beispielsweise regelmäßige Planungstreffen an.
Wer mitorganisiert, hat automatisch mehr wiederkehrenden Kontakt als jemand, der nur einmal eine Veranstaltung besucht.
5. Sprachcafés nutzen
Sprachcafés verbinden Sprachenlernen mit sozialem Austausch.
Die Universität Leipzig bietet mit dem Arqus Café ein solches Format.
Im Herbst 2026 startet die nächste Online-Runde am:
19. Oktober 2026
und läuft bis:
18. Dezember 2026.
Die Cafés finden wöchentlich statt und bringen Teilnehmende aus mehreren Arqus-Universitäten zusammen.
Was passiert im Sprachcafé?
Typisch sind:
- lockere Gespräche
- bestimmte Zielsprache
- moderierende Tutorinnen oder Tutoren
Es ist kein klassischer Sprachkurs.
Du musst also nicht perfekt sprechen.
Für das Arqus Café wird aktuell ungefähr Niveau A2+ empfohlen.
6. Sprachtandem suchen
Wenn dir große Gruppen weniger liegen, ist ein Sprachtandem oft besser.
Zwei Personen helfen sich gegenseitig beim Sprachenlernen.
Zum Beispiel:
- Deutsch ↔ Spanisch
- Deutsch ↔ Französisch
- Deutsch ↔ Italienisch
Der Vorteil:
Ihr trefft euch regelmäßig und habt automatisch ein gemeinsames Thema.
7. International Office beobachten
Das International Office beziehungsweise die Stabsstelle Internationales organisiert häufig:
- Welcome Events
- Ausflüge
- Infoveranstaltungen
- Kulturprogramme
- Begegnungsformate
Prüfe regelmäßig:
- Website
- Newsletter
- Veranstaltungskalender
- Social Media
Viele gute Angebote erscheinen nur für kurze Zeit.
8. Studierendenwerk prüfen
Auch Studierendenwerke organisieren internationale Begegnungsangebote.
Das Studentenwerk Leipzig kombiniert seine International Meet Ups beispielsweise mit:
- Sozialberatung
- Austausch
- Sprachpraxis
Das ist besonders hilfreich, wenn du gleichzeitig Kontakte aufbauen und praktische Fragen klären möchtest.
9. Hochschulsport nutzen
Sport ist eine der einfachsten Möglichkeiten, Menschen unterschiedlicher Herkunft kennenzulernen.
Geeignet sind besonders:
- Volleyball
- Fußball
- Badminton
- Tanz
- Klettern
- Laufgruppen
Du musst kein Gespräch über Herkunft oder Studium erzwingen.
Die gemeinsame Aktivität liefert automatisch Gesprächsstoff.
10. Hochschulgruppen mit internationalem Schwerpunkt
Viele Hochschulen haben Gruppen zu:
- Erasmus
- internationalem Austausch
- bestimmten Regionen oder Sprachen
- Kultur
- Entwicklungszusammenarbeit
Suche nach:
Universität + internationale Hochschulgruppe
oder:
ESN + Stadt
ESN steht für Erasmus Student Network und ist an vielen Hochschulstandorten aktiv.
11. Veranstaltungen gemeinsam besuchen
Wenn du bereits jemanden kennengelernt hast, musst du nicht sofort ein privates Treffen organisieren.
Frag einfach:
„Willst du auch zu dem Campus-Event gehen?“
Gemeinsame Veranstaltungen nehmen Druck aus dem Gespräch.
12. Mensa als einfacher Treffpunkt
Nach einer Veranstaltung kannst du fragen:
„Gehst du noch zur Mensa?“
Das ist deutlich unkomplizierter als:
„Wollen wir irgendwann Freunde werden?“
So entstehen Kontakte natürlicher.
13. Gespräche nicht nur auf Englisch führen
Englisch ist häufig die gemeinsame Sprache.
Aber viele internationale Studierende möchten Deutsch üben.
Frag:
„Möchtest du lieber Deutsch oder Englisch sprechen?“
Das ist höflicher als automatisch anzunehmen, welche Sprache jemand bevorzugt.
14. Herkunft nicht zum einzigen Gesprächsthema machen
Eine Person ist mehr als ihr Herkunftsland.
Gute Gesprächsthemen sind:
- Studiengang
- Stadt
- Musik
- Sport
- Essen
- Reisen
- Campus
Natürlich kannst du auch über Länder und Kulturen sprechen.
Aber vermeide Fragen, die jemanden nur auf Nationalität reduzieren.
15. Nicht nach Stereotypen fragen
Ungünstig:
„Warum sind Menschen aus deinem Land immer …?“
Besser:
„Wie hast du das persönlich erlebt?“
Eine Person spricht nicht automatisch für ein ganzes Land.
16. Namen richtig aussprechen
Wenn du nicht sicher bist:
Frag.
„Wie spreche ich deinen Namen richtig aus?“
Das zeigt Aufmerksamkeit.
Versuche nicht, einen Namen ungefragt zu vereinfachen.
17. Auch lokale Studierende sollten Initiative zeigen
Internationale Studierende kennen am Anfang oft:
- Stadt nicht
- Campus nicht
- lokale Abläufe nicht
Wenn du schon länger dort studierst, kannst du kleine Dinge anbieten:
- Mensa zeigen
- Bibliothek zeigen
- Campus erklären
- Veranstaltung empfehlen
Du musst dafür kein offizieller Buddy sein.
18. Gemeinsame Interessen sind stabiler als nur „international“
Internationale Kontakte funktionieren langfristig besser, wenn ihr zusätzlich etwas gemeinsam habt.
Zum Beispiel:
- Sport
- Fach
- Musik
- Film
- Sprache
Deshalb sind regelmäßige Gruppen oft besser als reine Kennenlernveranstaltungen.
19. Kontakte aus Vorlesungen nutzen
In englischsprachigen oder internationalen Studiengängen sitzen viele verschiedene Nationalitäten gemeinsam im Kurs.
Ein einfacher Einstieg:
„Wie findest du das Seminar bisher?“
oder:
„Hast du schon verstanden, wie die Abgabe funktioniert?“
Studienbezogene Fragen wirken natürlich.
20. Gruppenarbeiten als Chance nutzen
Wenn Gruppen zufällig gebildet werden, arbeite nicht automatisch nur mit Menschen, die du bereits kennst.
Eine internationale Gruppe kann neue Kontakte schaffen.
Danach könnt ihr:
- zusammen essen
- weiterlernen
- nächsten Kurs gemeinsam besuchen
21. Internationale Studierende nicht nur als „Gäste“ sehen
Viele internationale Studierende absolvieren:
- komplettes Bachelorstudium
- komplettes Masterstudium
- Promotion
in Deutschland.
Nicht alle sind Austauschstudierende.
Vermeide deshalb automatisch zu fragen:
„Wann gehst du wieder zurück?“
Frag lieber zuerst:
„Studierst du hier regulär oder bist du im Austausch?“
22. Austauschstudierende früh kennenlernen
Exchange Students bleiben oft nur ein Semester.
Wenn du Kontakte aufbauen möchtest:
Nutze besonders:
- Welcome Week
- Buddy-Programme
- frühe Semesterveranstaltungen
Warte nicht bis kurz vor Semesterende.
23. Internationale Kontakte als Vorbereitung aufs Auslandssemester
Wenn du selbst ins Ausland möchtest, sind internationale Kontakte besonders wertvoll.
Du kannst erfahren:
- wie andere Hochschulen funktionieren
- wie Studierende im Ausland leben
- welche Städte interessant sind
Die WiSo-Fakultät Köln bewirbt ihr Exchange Buddy Programme 2026 ausdrücklich auch als Gelegenheit, Einblicke in Partneruniversitäten zu erhalten.
24. Sprachkenntnisse verbessern
Internationale Kontakte können helfen, Fremdsprachen regelmäßig zu nutzen.
Aber:
Behandle Menschen nicht als kostenlose Sprachlehrer.
Wenn gezieltes Sprachenlernen dein Hauptziel ist, ist ein Sprachtandem fairer.
25. Kulturelle Unterschiede offen ansprechen
Missverständnisse können entstehen bei:
- Pünktlichkeit
- Einladungen
- Direktheit
- Essen
- Kommunikation
Wenn etwas unklar ist:
Frag respektvoll.
Humor und Gewohnheiten funktionieren nicht überall gleich.
26. Nicht jede internationale Veranstaltung besuchen
Du musst nicht jede Woche:
- Pub Crawl
- Party
- Sprachcafé
- Ausflug
mitmachen.
Wähle ein oder zwei regelmäßige Formate, die wirklich zu dir passen.
Regelmäßigkeit ist wichtiger als Masse.
27. Kontakte weiterführen
Nach einem guten Gespräch:
- Social Media tauschen
- Messenger
- nächstes Event vereinbaren
Beispiel:
„Bist du nächste Woche wieder beim Meet Up?“
Das ist niedrigschwellig.
28. Internationale Freundschaften brauchen genauso Zeit
Nur weil jemand neu in Deutschland ist, entsteht nicht automatisch sofort eine enge Freundschaft.
Auch hier gelten dieselben Regeln:
- wiedersehen
- gemeinsame Aktivitäten
- Vertrauen
29. Für introvertierte Studierende
Wenn große Welcome-Partys unangenehm sind, wähle:
- Tandem
- Sprachcafé
- kleine Gruppe
- Buddy-Programm
- Workshop
Dort ist Kontakt strukturierter.
30. Für Pendler
Wenn du pendelst, lege internationale Angebote auf Präsenztage.
Zum Beispiel:
- International Meet Up direkt nach Seminar
- Buddy-Kaffee in Freistunde
- Sprachcafé vor Rückfahrt
Typische Fehler
Nur auf internationale Partys setzen
Regelmäßige Gruppen nutzen.
Menschen auf Herkunft reduzieren
Gemeinsame Interessen suchen.
Automatisch Englisch sprechen
Sprachpräferenz fragen.
Nur einmal hingehen
Kontakte brauchen Wiederholung.
Auf Einladung warten
Selbst kleine Vorschläge machen.
Buddy mit Studienberatung verwechseln
Offizielle Fragen an zuständige Stellen geben.
Beispiel für einen internationalen Campusmonat
Woche 1
Welcome Event.
Woche 2
Sprachcafé.
Woche 3
Buddy-Treffen.
Woche 4
International Meet Up oder Hochschulgruppe.
Danach weißt du meist, welches Format zu dir passt.
Checkliste: Internationale Studierende kennenlernen
- [ ] Welcome Week prüfen
- [ ] International Office folgen
- [ ] Buddy-Programm suchen
- [ ] Sprachcafé ausprobieren
- [ ] Sprachtandem prüfen
- [ ] International Meet Up besuchen
- [ ] internationale Hochschulgruppe suchen
- [ ] Hochschulsport testen
- [ ] nach Veranstaltungen gemeinsam essen
- [ ] Namen und Sprachpräferenzen respektieren
- [ ] Kontakt nach gutem Gespräch wieder aufnehmen
- [ ] regelmäßig dasselbe Format besuchen
Häufige Fragen zu internationalen Kontakten an der Uni
Wo lerne ich internationale Studierende kennen?
Besonders gut bei Welcome Weeks, Buddy-Programmen, International Meet Ups, Sprachcafés, Hochschulsport und internationalen Hochschulgruppen.
Muss ich selbst internationaler Student sein?
Nein. Viele Angebote sind auch für lokale Studierende offen.
Sind Welcome Weeks nur für Erstsemester?
Häufig richten sie sich an neue Studierende, insbesondere internationale Neuankömmlinge. Manche Veranstaltungen sind aber auch für andere Studierende offen.
Wie funktioniert ein Buddy-Programm?
Erfahrene Studierende werden mit neuen oder internationalen Studierenden zusammengebracht und unterstützen bei Orientierung und Campusalltag.
Sind Sprachcafés Sprachkurse?
Nein. Sie dienen vor allem dem lockeren Sprechen und Austausch.
Was kann ich sagen, wenn ich niemanden kenne?
Eine einfache Frage zum Studium, Event oder Campus reicht meist als Gesprächseinstieg.
Wie entstehen langfristige internationale Freundschaften?
Durch wiederholte Treffen und gemeinsame Interessen – genauso wie bei anderen Freundschaften.
Welche Angebote gibt es aktuell in Leipzig, Hamburg und Köln?
Hamburg bietet 2026 unter anderem die PIASTA Welcome Week, Leipzig Welcome Week, WILMA und International Meet Ups, Köln verschiedene internationale Buddy-Programme.
Fazit: Internationale Kontakte entstehen am besten in wiederkehrenden Formaten
Internationale Studierende kennenzulernen ist auf vielen Campussen einfacher, als es zunächst wirkt.
Achte auf sechs Wege:
- Welcome Week: besonders gut für den ersten Kontakt.
- Buddy-Programme: persönliches Matching statt anonymer Großgruppe.
- Sprachcafés und Tandems: regelmäßiger Austausch mit gemeinsamem Ziel.
- International Meet Ups: niedrigschwellige offene Treffen.
- Hochschulgruppen und Sport: Kontakte über gemeinsame Interessen.
- Kontakt wiederholen: aus einem Gespräch wird erst durch weitere Treffen eine Beziehung.
Wenn du regelmäßig an einem oder zwei dieser Formate teilnimmst, entstehen internationale Kontakte meist deutlich natürlicher als durch den Versuch, auf einer einzelnen großen Veranstaltung möglichst viele Menschen kennenzulernen.
Quellen
- Universität Hamburg PIASTA – Welcome Week 2026/27
- Universität Hamburg – Informationen für internationale und Erstsemester-Studierende
- Universität Leipzig – Studienstart und Welcome Week für internationale Studierende
- Universität Leipzig – Informationen für internationale Studierende
- WILMA Leipzig – Internationale Studierendeninitiative
- Studentenwerk Leipzig – International Meet Up
- Universität Leipzig – Arqus Café
- Universität zu Köln WiSo – Welcome Events Master 2026/27
- Universität zu Köln WiSo – Exchange WiSo Buddies 2026
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