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Buddy-Programme an Hochschulen: Was steckt dahinter?
Buddy-Programme an Hochschulen einfach erklärt: Wer teilnehmen kann, wie Matching funktioniert, wobei Buddies helfen und welche Vorteile das Programm bietet.

Ein Studium an einer neuen Hochschule kann am Anfang unübersichtlich sein. Wo liegt die Bibliothek? Wie funktioniert die Kursanmeldung? Welche Mensa ist in der Nähe? Welche Veranstaltungen lohnen sich? Und wie findet man überhaupt erste Kontakte?
Genau hier setzen viele Buddy-Programme an Hochschulen an.
Das Grundprinzip ist einfach:
Eine erfahrenere Person, der sogenannte Buddy, unterstützt eine neue Studentin oder einen neuen Studenten beim Einstieg. Häufig richten sich diese Programme besonders an:
- internationale Studierende
- Austauschstudierende
- Erstsemester
- neu eingeschriebene Masterstudierende
Wie ein Buddy-Programm genau funktioniert, unterscheidet sich allerdings deutlich zwischen Hochschulen und sogar zwischen Fakultäten derselben Universität.
An der Universität Hamburg richtet sich das PIASTA Welcome Buddy Programm beispielsweise ausschließlich an neue internationale Studierende. Erfahrene Studierende der Universität Hamburg können sich ab dem zweiten Semester als Welcome Buddy engagieren. Die WiSo-Fakultät der Universität zu Köln hat zum Wintersemester 2026/27 wiederum ein eigenes International Degree Buddy Programm für internationale Master-Erstsemester gestartet. In Leipzig existieren ebenfalls Buddy-Angebote, bei denen erfahrene Studierende Neuankömmlinge bei der Orientierung unterstützen.
Dieser Ratgeber erklärt, was Buddy-Programme sind, wie das Matching funktioniert, welche Aufgaben ein Buddy übernimmt und für wen sich die Teilnahme lohnt.
Was ist ein Buddy-Programm?
Ein Buddy-Programm bringt normalerweise zwei oder mehrere Studierende zusammen.
Typisches Modell:
Buddy: kennt Hochschule und Stadt bereits.
Mentee / Incoming / neuer Studierender: ist neu und sucht Orientierung.
Das Ziel kann sein:
- Studienstart erleichtern
- Campus kennenlernen
- organisatorische Fragen klären
- soziale Kontakte ermöglichen
- interkulturellen Austausch fördern
Ein Buddy ist dabei normalerweise kein professioneller Studienberater.
Er gibt vor allem Erfahrungen aus dem eigenen Studienalltag weiter.
Buddy ist nicht dasselbe wie Tutor
Die Begriffe werden manchmal verwechselt.
Buddy
Hilft eher bei:
- Orientierung
- Campusleben
- Alltag
- sozialen Kontakten
- informellen Fragen
Tutor
Hilft häufig fachlich bei:
- Übungen
- Lehrveranstaltungen
- Prüfungsstoff
Mentor
Kann längerfristig begleiten und teilweise stärker auf:
- Studienplanung
- Karriere
- persönliche Entwicklung
ausgerichtet sein.
Die Begriffe werden je nach Hochschule unterschiedlich verwendet.
Für wen gibt es Buddy-Programme?
Häufige Zielgruppen sind:
Internationale Studierende
Besonders verbreitet.
Austauschstudierende
Zum Beispiel:
- Erasmus
- Partnerhochschulen
Erstsemester
Manche Programme sind fachbezogen.
Geflüchtete Studieninteressierte oder Studierende
Einige Hochschulen bieten spezielle Programme.
Promovierende
Auch für internationale Doktoranden existieren teilweise Buddy-Modelle.
Nicht jedes Programm ist für alle offen
Das ist wichtig.
Das PIASTA Welcome Buddy Programm der Universität Hamburg richtet sich aktuell ausschließlich an neue internationale Studierende als Teilnehmende auf der Mentee-Seite.
Neue Studierende aus Deutschland können dort nicht als Mentee teilnehmen.
Als Buddy können sich dagegen Studierende der Universität Hamburg anmelden, die:
- mindestens im zweiten Semester sind
- internationale Studierende unterstützen möchten
- Interesse an interkulturellem Austausch haben
Prüfe deshalb immer die Teilnahmebedingungen deiner Hochschule.
Was macht ein Buddy?
Typische Aufgaben:
- erste Fragen beantworten
- Campus zeigen
- Tipps zur Stadt geben
- auf Hochschulangebote hinweisen
- bei Orientierung helfen
- Kontakte erleichtern
An der Universität zu Köln werden WiSo-Buddies beispielsweise als erste Kontaktpersonen für internationale Studierende beschrieben.
Sie helfen bei Fragen zu:
- Studium
- Campusleben
- Leben in Köln
Was macht ein Buddy nicht?
Ein Buddy ist normalerweise nicht zuständig für verbindliche Entscheidungen zu:
- Prüfungsrecht
- Aufenthaltstitel
- Versicherungen
- Anerkennung von Leistungen
- BAföG
- rechtlichen Fragen
Bei solchen Themen solltest du offizielle Stellen nutzen.
Zum Beispiel:
- Prüfungsamt
- International Office
- Studierendenservice
- Ausländerbehörde
- Studierendenwerk
Wie funktioniert das Matching?
Nach der Anmeldung werden passende Personen zusammengebracht.
Mögliche Kriterien sind:
- Studienfach
- Fakultät
- Sprache
- Interessen
- Herkunfts- oder Zielland
- gewünschte Unterstützungsform
Die Universität Hamburg fragt im Anmeldeformular beispielsweise nach:
- Fakultät
- Abschluss
- Sprachen
- persönlichen Wünschen
So versucht das Programm, möglichst passende Kombinationen zu bilden.
Matching ist nicht garantiert
Ein Buddy kann nicht immer sofort gefunden werden.
Das PIASTA Welcome Buddy Programm weist darauf hin, dass rund um den Semesterstart sehr viele Anmeldungen eingehen können.
Im September und Oktober können es bis zu:
500 Anmeldungen neuer internationaler Studierender
sein.
Die Hochschule versucht zwar, passende Buddies zu vermitteln, aber das kann Zeit brauchen.
Wie lange dauert die Vermittlung?
Die Universität Hamburg versucht während der Hauptvermittlungsphase aktuell, ungefähr innerhalb von:
zwei Wochen
nach Anmeldung passende Buddies zu finden.
Manchmal dauert es länger.
Deshalb solltest du dich möglichst früh anmelden.
Wann sollte man sich anmelden?
Buddy-Programme starten häufig:
- vor Semesterbeginn
- rund um die Welcome Week
- zu Beginn der Vorlesungszeit
Beim PIASTA Welcome Buddy Programm begann die Vermittlung für das Wintersemester 2026/27 beispielsweise am:
1. Juli 2026
Auf UHH JOIN wurde das Programm für den Zeitraum:
11. September bis 2. November 2026
als Veranstaltungsreihe geführt.
Wie lange läuft ein Buddy-Programm?
Das ist unterschiedlich.
Mögliche Modelle:
- erste Wochen
- erstes Semester
- mehrere Monate
- komplettes Austauschsemester
An der WiSo-Fakultät Köln begleiten International Degree Buddies internationale Masterstudierende während der ersten Monate in Köln.
Wie oft trifft man sich?
Es gibt normalerweise keinen allgemeinen Standard.
Mögliche Formen:
- gemeinsamer Kaffee
- Campusführung
- Mensa
- Messenger
- Gruppenveranstaltung
Die Universität zu Köln betont beim International Degree Buddy Programm ausdrücklich, dass die Kontaktgestaltung flexibel sein kann.
Das kann beispielsweise sein:
- Kaffee auf dem Campus
- Messenger
- E-Mail-Austausch
Muss man sich persönlich treffen?
Nicht immer.
Digitale Kommunikation kann gerade vor der Anreise sehr hilfreich sein.
In Leipzig wird beispielsweise beschrieben, dass ein erfahrener Buddy internationale Studierende bereits vor der Ankunft per E-Mail unterstützen kann und später beim Start in Leipzig hilft.
Nach der Ankunft sind persönliche Treffen aber häufig sinnvoll, weil man:
- Campus
- Mensa
- Bibliothek
direkt zeigen kann.
Typisches erstes Treffen
Ein erstes Buddy-Treffen kann sehr einfach sein.
Zum Beispiel:
- gemeinsam Kaffee trinken
- Campus zeigen
- wichtigste Fragen sammeln
- nächste Kontaktmöglichkeit vereinbaren
Du brauchst kein offizielles Programm.
Welche Fragen kann man einem Buddy stellen?
Zum Beispiel:
- Wo ist eine gute Mensa?
- Welche Bibliothek eignet sich?
- Wo finde ich Lernräume?
- Wie finde ich Hochschulsport?
- Welche Campusveranstaltungen gibt es?
- Wo findet man Fachschaft und Studierendenservice?
Buddy für internationale Studierende
Internationale Studierende haben oft zusätzliche Fragen:
- Wie funktioniert der Campus?
- Wie bewegt man sich in der Stadt?
- Wo lernt man Leute kennen?
- Welche Uni-Angebote gibt es?
Ein Buddy kann helfen, solche informellen Fragen schnell zu beantworten.
Für offizielle Themen sollte trotzdem die zuständige Stelle genutzt werden.
Buddy für Austauschstudierende
Austauschstudierende bleiben häufig nur:
- ein Semester
- zwei Semester
an der Hochschule.
Deshalb ist ein schneller Einstieg besonders wichtig.
Die Universität zu Köln organisiert beispielsweise jedes Semester ein Exchange Buddy Programme für Austauschstudierende ihrer internationalen Partneruniversitäten.
Dabei werden:
- Studierende
- Promovierende
mit internationalen Austauschstudierenden zusammengebracht.
Welche Vorteile hat ein Buddy für neue Studierende?
Ein Buddy kann helfen bei:
Orientierung
Du musst nicht jede Information selbst suchen.
Sozialen Kontakten
Du kennst sofort mindestens eine Person.
Campusleben
Du erfährst schneller von:
- Hochschulsport
- Initiativen
- Veranstaltungen
Interkulturellem Austausch
Du bekommst Einblick in andere Perspektiven.
Buddy-Programme gegen Einsamkeit?
Sie sind kein Ersatz für Beratung.
Aber sie können helfen, erste soziale Kontakte aufzubauen.
Gerade wenn du neu in der Stadt bist, kann ein fester Ansprechpartner den Einstieg erleichtern.
Warum sollte man selbst Buddy werden?
Auch für erfahrene Studierende gibt es Vorteile.
Du kannst:
- neue Menschen kennenlernen
- interkulturelle Erfahrungen sammeln
- Sprachkenntnisse anwenden
- organisatorische Fähigkeiten trainieren
- soziale Verantwortung übernehmen
Zertifikat für das Engagement
Einige Hochschulen stellen eine Bescheinigung oder ein Zertifikat aus.
Beim PIASTA Welcome Buddy Programm der Universität Hamburg setzt eine Teilnahmebestätigung aktuell unter anderem voraus:
- Vorbereitungstreffen
- ungefähr 18 Stunden Engagement im Semester
- kurze Online-Auswertung
Die erfolgreiche Teilnahme kann dort außerdem für das:
Certificate Intercultural Competence
angerechnet werden.
WiSo BUDDY Engagement in Köln
Die Universität zu Köln bietet an der WiSo-Fakultät ein flexibles Buddy-Engagement.
Aktuelle Vorteile sind unter anderem:
- Buddy-Community
- Zertifikat des Dekans
- Netzwerk
- Kommunikations- und Sozialkompetenzen
- Meet-ups
Einige Tätigkeiten beanspruchen laut Fakultät nicht mehr als ungefähr:
eine Stunde pro Woche.
Andere Aktivitäten sind noch flexibler.
Buddy-Programm und Auslandssemester
Buddy-Programme können auch sinnvoll sein, wenn du selbst später ins Ausland möchtest.
Du lernst:
- internationale Studierende
- andere Hochschulkulturen
- möglicherweise Menschen aus deinem Zielland
kennen.
Die Universität Hamburg erlaubt Welcome Buddies beispielsweise, bei der Anmeldung ein geplantes Zielland für den eigenen Auslandsaufenthalt anzugeben.
Wenn möglich, versucht das Programm eine passende Vermittlung.
Wie finde ich das Buddy-Programm meiner Hochschule?
Suche:
Universität + Buddy Programm
oder:
International Office + Buddy
oder:
Fakultät + Buddy Programm
Wichtig:
Manche Universitäten haben nicht ein zentrales Programm, sondern mehrere.
Zentrales oder fakultätsbezogenes Programm?
Beides ist möglich.
Zentrales Programm
Offen für mehrere Fachbereiche.
Beispiel:
PIASTA Welcome Buddy in Hamburg.
Fakultätsprogramm
Nur für bestimmte Studierende.
Beispiel:
Exchange WiSo BUDDY an der Universität zu Köln.
Auch an der Universität Hamburg gibt es zusätzlich zu PIASTA fakultätsbezogene Buddy-Programme für Austauschstudierende.
Universität Leipzig
In Leipzig existieren ebenfalls unterschiedliche Buddy-Strukturen.
Universitätsseiten verweisen für internationale Studierende unter anderem auf ein vom Studentenwerk initiiertes Buddy-Programm.
Dabei können Neuankömmlinge mit einem „Leipzig-erfahrenen“ Buddy Kontakt aufnehmen.
Die Unterstützung kann bereits vor der Anreise per E-Mail beginnen.
Buddy-Programme und WILMA Leipzig
In Leipzig existiert daneben die studentische Initiative:
WILMA
Sie organisiert Veranstaltungen und Ausflüge für internationale Studierende.
Das ist kein identisches Buddy-Modell, ergänzt aber die soziale Vernetzung.
Buddy-Programm oder Sprachtandem?
Das sind unterschiedliche Formate.
Buddy-Programm
Ziel:
- Orientierung
- soziale Vernetzung
- Campusalltag
Sprachtandem
Ziel:
- gegenseitiges Sprachenlernen
Ein Buddy kann natürlich trotzdem beim Sprachenlernen helfen.
Buddy-Programm oder Fachschaft?
Buddy
Persönliche Begleitung.
Fachschaft
Unterstützt eine größere Gruppe von Studierenden eines Faches.
Beide Angebote ergänzen sich.
Was solltest du von deinem Buddy erwarten?
Realistisch sind:
- Antworten auf Alltagsfragen
- einige Treffen
- Tipps
- Orientierung
Nicht realistisch:
- 24/7-Erreichbarkeit
- komplette Organisation deines Studiums
- rechtliche Beratung
- Garantie einer engen Freundschaft
Ein Buddy engagiert sich häufig freiwillig neben dem eigenen Studium.
Erwartungen früh klären
Beim ersten Kontakt könnt ihr besprechen:
- Wie möchten wir kommunizieren?
- Wie häufig möchten wir uns treffen?
- Welche Fragen sind wichtig?
- Präsenz oder online?
Das verhindert Missverständnisse.
Wenn dein Buddy nicht antwortet
Warte zunächst etwas.
Studierende haben:
- Prüfungen
- Nebenjob
- Semesterstress
Wenn über längere Zeit keine Reaktion kommt:
- freundlich nachfragen
- Buddy-Team kontaktieren
Viele Programme können bei Problemen unterstützen.
Wenn das Matching nicht passt
Nicht jede Kombination funktioniert persönlich.
Das ist normal.
Wenn es dauerhaft nicht klappt:
- offen kommunizieren
- Programmkoordination kontaktieren
Ein Wechsel kann je nach Programm möglich sein.
Datenschutz respektieren
Buddy-Programme geben häufig Kontaktinformationen weiter.
Nutze sie nur für den vereinbarten Zweck.
Veröffentliche nicht ohne Zustimmung:
- Telefonnummer
- persönliche Informationen
- Fotos
Sicherheit beim ersten Treffen
Wenn ihr euch noch nie getroffen habt:
Wähle einen öffentlichen Ort.
Zum Beispiel:
- Campus-Café
- Mensa
- Bibliothek
- offizielles Buddy-Event
Das ist unkompliziert und leicht erreichbar.
Buddy-Veranstaltungen besuchen
Viele Programme organisieren:
- Welcome Events
- Meet-ups
- Social Events
Diese Veranstaltungen sind besonders wertvoll, weil du nicht nur deinen Buddy, sondern weitere Studierende kennenlernen kannst.
So wird aus einem Buddy mehr als nur ein Kontakt
Wenn die Zusammenarbeit gut funktioniert:
- gemeinsam Mensa
- Stadt erkunden
- Campusveranstaltung besuchen
- Hochschulsport ausprobieren
Freundschaft ist möglich, aber kein Muss.
Checkliste für Mentees
- [ ] Buddy-Programm früh suchen
- [ ] Teilnahmebedingungen prüfen
- [ ] vollständig anmelden
- [ ] Interessen angeben
- [ ] ersten Kontakt beantworten
- [ ] Fragen sammeln
- [ ] erstes Treffen öffentlich planen
- [ ] Erwartungen besprechen
- [ ] offizielle Fragen an Fachstellen weitergeben
- [ ] Buddy-Events nutzen
Checkliste für Buddies
- [ ] Zielgruppe prüfen
- [ ] Anmeldung abschicken
- [ ] Vorbereitungstermin besuchen
- [ ] erste Kontaktaufnahme machen
- [ ] realistische Erreichbarkeit vereinbaren
- [ ] Campus- und Stadtwissen teilen
- [ ] Grenzen der eigenen Rolle kennen
- [ ] offizielle Stellen empfehlen
- [ ] Datenschutz beachten
- [ ] Engagement dokumentieren, wenn Zertifikat gewünscht ist
Häufige Fragen zu Buddy-Programmen
Was ist ein Buddy-Programm an der Uni?
Ein Buddy-Programm bringt erfahrene und neue Studierende zusammen, damit der Studien- und Campusstart leichter wird.
Sind Buddy-Programme nur für internationale Studierende?
Nein, aber viele Programme richten sich hauptsächlich an internationale oder Austauschstudierende. Die Zielgruppe hängt von der Hochschule ab.
Kostet ein Buddy-Programm Geld?
Programme der Hochschule sind normalerweise kostenlos.
Wie wird ein Buddy ausgewählt?
Je nach Programm anhand von Fachbereich, Sprache, Interessen oder anderen Angaben im Anmeldeformular.
Wie oft trifft man sich?
Das ist meist flexibel. Einige Programme erwarten einen bestimmten Umfang, andere überlassen die Gestaltung vollständig den Teilnehmenden.
Kann ich selbst Buddy werden?
Ja, wenn du die Voraussetzungen des jeweiligen Programms erfüllst. Häufig wird mindestens etwas Erfahrung an der Hochschule erwartet.
Bekomme ich für mein Engagement ein Zertifikat?
Bei einigen Programmen ja. Bedingungen wie Mindeststunden oder Vorbereitungstreffen können gelten.
Ist ein Buddy eine Studienberatung?
Nein. Buddies geben praktische Erfahrungen weiter. Für verbindliche Studien- oder Rechtsfragen solltest du offizielle Beratungsstellen nutzen.
Fazit: Buddy-Programme erleichtern den Studienstart
Buddy-Programme können besonders in den ersten Wochen viel Orientierung geben.
Achte auf sechs Punkte:
- Zielgruppe prüfen: Nicht jedes Programm ist für alle Studierenden offen.
- Früh anmelden: Matching kann mehrere Wochen dauern.
- Erwartungen klären: Häufigkeit und Kommunikationsweg gemeinsam festlegen.
- Rolle verstehen: Buddies helfen praktisch, ersetzen aber keine Fachberatung.
- Gemeinsame Angebote nutzen: Welcome Events und Meet-ups erweitern dein Netzwerk.
- Selbst Buddy werden: Auch erfahrene Studierende profitieren von interkulturellem Austausch und Engagement.
Wenn deine Hochschule ein passendes Programm anbietet, ist es eine der einfachsten Möglichkeiten, den Campus schneller kennenzulernen und bereits zu Beginn des Studiums einen persönlichen Kontakt aufzubauen.
Quellen
- Universität Hamburg PIASTA – Welcome Buddy Programm
- Universität Hamburg PIASTA – Anmeldung Welcome Buddy Programm
- Universität Hamburg – UHH JOIN: PIASTA Welcome Buddy Programm WiSe 2026/27
- Universität zu Köln WiSo – WiSo BUDDY Engagement
- Universität zu Köln WiSo – International Degree BUDDIES
- Universität zu Köln WiSo – Exchange WiSo BUDDIES
- Universität zu Köln – Zentrum für Internationale Beziehungen HF: Buddy Programm WiSe 2026/27
- Universität Leipzig – Informationen für internationale Studierende: Buddy Programm
- Universität Leipzig – During Your Stay
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