Passiv im Deutschen sicher bilden
Mit dem Passiv steht die Handlung oder das Ergebnis im Mittelpunkt. Wer die Handlung ausführt, ist dabei oft weniger wichtig oder nicht bekannt. Das Passiv wird deshalb häufig in Berichten, Nachrichten, Anleitungen und sachlichen Texten verwendet.
Auf dieser Seite übst du das Passiv im Deutschen mit verständlichen Umformungen. Dabei lernst du, Aktivsätze in Passivsätze umzuwandeln, das passende Hilfsverb werden zu verwenden und das Partizip II richtig zu bilden.
Wie das Vorgangspassiv funktioniert
Das Vorgangspassiv wird mit werden und dem Partizip II gebildet: Die Tür wird geöffnet. Das Akkusativobjekt aus dem Aktivsatz wird häufig zum Subjekt des Passivsatzes. Der Urheber kann mit von oder durch ergänzt werden, muss aber nicht genannt werden.
Passiv in verschiedenen Zeitformen
Im Präsens heißt es wird gemacht, im Präteritum wurde gemacht und im Perfekt ist gemacht worden. Das Hilfsverb zeigt die Zeitform, während das Partizip II die Handlung beschreibt. Bei Modalverben entsteht eine besondere Satzklammer, die du Schritt für Schritt prüfen solltest.
Typische Fehler vermeiden
- Verwende werden für das Vorgangspassiv.
- Setze das Partizip II an die richtige Stelle.
- Prüfe, ob das Objekt aus dem Aktivsatz zum Subjekt werden kann.
- Unterscheide Vorgangspassiv mit werden vom Zustandspassiv mit sein.
Für sachliche Texte und Deutschprüfungen
Passivsätze sind besonders nützlich, wenn Abläufe, Regeln oder Ergebnisse beschrieben werden sollen. Wer Aktiv und Passiv sicher unterscheiden kann, versteht formelle deutsche Texte besser und formuliert Anleitungen präziser.