Verneinung mit nicht und kein sicher anwenden

Im Deutschen gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen Satz zu verneinen. Besonders wichtig sind nicht und kein: Nicht verneint Verben, Adjektive, Adverbien oder bestimmte Aussagen; kein steht vor einem Nomen ohne bestimmten Artikel. Die richtige Wahl hängt deshalb von der Satzstruktur und der Bedeutung ab.

Auf dieser Seite übst du die Verneinung mit nicht und kein. Die Übungen behandeln kein, keine und keinen, die Stellung von nicht, Nomen mit und ohne Artikel sowie typische Aussagesätze aus Alltag, Schule und Beruf.

Wann verwendest du nicht und wann kein?

Steht ein unbestimmtes oder kein Artikel vor einem Nomen, wird häufig kein verwendet: Ich habe kein Auto. Andere Satzteile werden mit nicht verneint: Ich fahre nicht. Bei bestimmten Artikeln oder Namen steht meist nicht vor dem betroffenen Satzteil oder am passenden Ende des Satzes.

Typische Fehler vermeiden

  • Verwende kein bei Nomen ohne bestimmten Artikel.
  • Beuge kein passend nach Genus, Numerus und Kasus.
  • Setze nicht an die Stelle, die du inhaltlich verneinen möchtest.
  • Unterscheide eine vollständige Satzverneinung von einer Teilverneinung.

Für natürliche deutsche Sätze

Eine sichere Verneinung ist für Gespräche und Texte unverzichtbar. Mit gezielten Übungen erkennst du schneller, ob ein Nomen mit kein oder eine Handlung und Eigenschaft mit nicht verneint werden muss.

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Verneinung mit nicht und kein online üben

Deutschtest 1 zu nicht und kein. Löse 5 Aufgaben mit vier Antwortmöglichkeiten.

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5 Fragen
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Falsch 0
Offen 5
1. FrageMultiple Choice

Setze die passende Verneinung ein: Ich bin ___ müde.

Bitte wähle zuerst eine Antwort aus.

Richtige Antwort: A

Die richtige Antwort ist: nicht.

  1. Satz lesen: Setze die passende Verneinung ein: Ich bin ___ müde.
  2. Zu verneinenden Teil bestimmen: Hier wird das Adjektiv „müde“ verneint. Dafür verwenden wir „nicht“: „Ich bin nicht müde.“
  3. Nicht oder kein prüfen: Verneine eine Handlung, Eigenschaft oder Angabe mit „nicht“. Verneine ein Nomen mit „kein“ und passe die Endung an Genus, Numerus und Kasus an.
  4. Verneinung einsetzen: Setze die passende Verneinung ein: Ich bin nicht müde.
  5. Ergebnis: Die passende Form ist „nicht“.

Hier wird das Adjektiv „müde“ verneint. Dafür verwenden wir „nicht“: „Ich bin nicht müde.“

2. FrageMultiple Choice

Setze die passende Verneinung ein: Das ist ___ schwer.

Bitte wähle zuerst eine Antwort aus.

Richtige Antwort: D

Die richtige Antwort ist: nicht.

  1. Satz lesen: Setze die passende Verneinung ein: Das ist ___ schwer.
  2. Zu verneinenden Teil bestimmen: Hier wird das Adjektiv „schwer“ verneint. Bei Adjektiven steht normalerweise „nicht“: „Das ist nicht schwer.“
  3. Nicht oder kein prüfen: Verneine eine Handlung, Eigenschaft oder Angabe mit „nicht“. Verneine ein Nomen mit „kein“ und passe die Endung an Genus, Numerus und Kasus an.
  4. Verneinung einsetzen: Setze die passende Verneinung ein: Das ist nicht schwer.
  5. Ergebnis: Die passende Form ist „nicht“.

Hier wird das Adjektiv „schwer“ verneint. Bei Adjektiven steht normalerweise „nicht“: „Das ist nicht schwer.“

3. FrageMultiple Choice

Setze die passende Verneinung ein: Er arbeitet heute ___.

Bitte wähle zuerst eine Antwort aus.

Richtige Antwort: C

Die richtige Antwort ist: nicht.

  1. Satz lesen: Setze die passende Verneinung ein: Er arbeitet heute ___.
  2. Zu verneinenden Teil bestimmen: Hier wird die Handlung verneint. Das Verb „arbeitet“ wird mit „nicht“ verneint.
  3. Nicht oder kein prüfen: Verneine eine Handlung, Eigenschaft oder Angabe mit „nicht“. Verneine ein Nomen mit „kein“ und passe die Endung an Genus, Numerus und Kasus an.
  4. Verneinung einsetzen: Setze die passende Verneinung ein: Er arbeitet heute nicht.
  5. Ergebnis: Die passende Form ist „nicht“.

Hier wird die Handlung verneint. Das Verb „arbeitet“ wird mit „nicht“ verneint.

4. FrageMultiple Choice

Setze die passende Verneinung ein: Wir wohnen ___ in Berlin.

Bitte wähle zuerst eine Antwort aus.

Richtige Antwort: B

Die richtige Antwort ist: nicht.

  1. Satz lesen: Setze die passende Verneinung ein: Wir wohnen ___ in Berlin.
  2. Zu verneinenden Teil bestimmen: Hier wird die Ortsangabe „in Berlin“ verneint. Die passende Verneinung ist „nicht“.
  3. Nicht oder kein prüfen: Verneine eine Handlung, Eigenschaft oder Angabe mit „nicht“. Verneine ein Nomen mit „kein“ und passe die Endung an Genus, Numerus und Kasus an.
  4. Verneinung einsetzen: Setze die passende Verneinung ein: Wir wohnen nicht in Berlin.
  5. Ergebnis: Die passende Form ist „nicht“.

Hier wird die Ortsangabe „in Berlin“ verneint. Die passende Verneinung ist „nicht“.

5. FrageMultiple Choice

Setze die passende Verneinung ein: Sie kommt morgen ___.

Bitte wähle zuerst eine Antwort aus.

Richtige Antwort: A

Die richtige Antwort ist: nicht.

  1. Satz lesen: Setze die passende Verneinung ein: Sie kommt morgen ___.
  2. Zu verneinenden Teil bestimmen: Hier wird die Handlung beziehungsweise der Zeitpunkt verneint. Die passende Verneinung ist „nicht“.
  3. Nicht oder kein prüfen: Verneine eine Handlung, Eigenschaft oder Angabe mit „nicht“. Verneine ein Nomen mit „kein“ und passe die Endung an Genus, Numerus und Kasus an.
  4. Verneinung einsetzen: Setze die passende Verneinung ein: Sie kommt morgen nicht.
  5. Ergebnis: Die passende Form ist „nicht“.

Hier wird die Handlung beziehungsweise der Zeitpunkt verneint. Die passende Verneinung ist „nicht“.

Verneinung mit nicht und kein FAQ

Wann verwendet man kein im Deutschen?

Kein steht meist vor einem Nomen ohne bestimmten Artikel und verneint dieses Nomen. Es wird wie ein unbestimmter Artikel gebeugt, zum Beispiel kein, keine oder keinen.

Was übe ich in den Verneinung mit nicht und kein Tests?

Du übst kein, keine, keinen, die Stellung von nicht und die Verneinung von Nomen, Verben und Aussagen. Die Übungen werden direkt ausgewertet.

Was ist der Unterschied zwischen nicht und kein?

Kein verneint meistens ein Nomen ohne bestimmten Artikel. Nicht verneint Verben, Adjektive, Adverbien oder bestimmte Satzteile.

Wie wird kein verändert?

Kein passt sich an Genus, Numerus und Kasus des Nomens an. Deshalb gibt es Formen wie kein Buch, keine Tasche, keinen Hund und keine Freunde.