Imperativ im Deutschen richtig bilden
Mit dem Imperativ formulierst du Aufforderungen, Bitten, Anweisungen und Ratschläge. Die passende Form hängt davon ab, ob du eine Person mit du, mehrere Personen mit ihr oder eine höfliche Person mit Sie ansprichst.
Auf dieser Seite übst du den Imperativ im Deutschen mit kurzen Alltagssätzen. Dabei lernst du die Formen für du, ihr, Sie und wir, die Stellung von Pronomen sowie typische Besonderheiten bei unregelmäßigen und trennbaren Verben.
Die wichtigsten Imperativformen
Für du wird das Pronomen normalerweise weggelassen: Komm bitte herein. Für ihr entspricht die Form meist der Präsensform ohne ihr: Kommt bitte herein. Die höfliche Form wird mit Sie und dem Infinitiv gebildet: Kommen Sie bitte herein. Mit wir entsteht eine gemeinsame Aufforderung: Gehen wir weiter.
Höflich auffordern und richtig betonen
Ein Imperativ kann direkt oder freundlich klingen. Wörter wie bitte, mal oder doch machen eine Aufforderung oft weicher. In formellen Situationen ist die Sie-Form besonders wichtig, während du und ihr eher im vertrauten Umfeld verwendet werden.
Typische Fehler vermeiden
- Wähle die Form passend zur angesprochenen Person.
- Vergiss das Pronomen du beim direkten Imperativ meistens.
- Setze trennbare Verbteile an die richtige Stelle.
- Achte bei unregelmäßigen Verben auf die besondere Stammform.
Für Alltag, Schule und Beruf
Imperativformen brauchst du bei Wegbeschreibungen, Rezepten, Regeln, Gesprächen und höflichen Bitten. Wer sie sicher bildet, kann Anweisungen verständlich geben und auf Aufforderungen angemessen reagieren.